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Klare Regeln auf den Seen – ab sofort!

Eine wichtige Frage die uns immer wieder erreicht hat, wurde heute von offizieller Seite beantwortet. „Dürfen denn auf dem Zwenkauer See nach Flutungsende und Freigabe Motor- und Sportboote fahren?“ Die Antwort: „Ja, sie dürfen.“

Segelboote anlässlich des Hafenfestes auf dem Zwenkauer See

Kindersegelregatta auf dem Zwenkauer See zum Hafenfest

Mit dem Wassergesetz ist zum 8. August 2013 die SächsSchiffVO geändert worden und das betrifft auch einige der Tagebauseen, darunter auch der Zwenkauer See. Das heißt wer mit einem Segelboot, motorisierten Schiff oder Boot fahren will, steht ab sofort unter dem Schutz des sächsischen Schifffahrtsrechts. Was wiederum heißt, dass es Regeln gibt, die einzuhalten sind.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören unter anderem die Höchstgeschwindigkeitsregelungen für Fahrzeuge und Verbände 12 km/h (in den Uferrandzonen 7 km/h), für Kleinfahrzeuge 15 km/h (in den Uferrandzonen 7 km/h), ab einer allseitigen Uferentfernung von über 100 m für Fahrzeuge und Verbände 15 km/h und für Kleinfahrzeuge 30 km/h. Weiterhin gilt eine Fahrerlaubnispflicht für Motorfahrzeuge über 3,68 kW (5 PS) sowie für Segelboote mit mehr als 6 m² Segelfläche.

 

Natürlich gilt das erst nach Flutungsende und Freigabe des Sees. Denn bisher ist das Gewässer nicht schiffbar bzw. freigegeben und steht nach wie vor unter Bergrecht.

 

Wir uns auf die erste Saison mit klaren Regeln am Zwenkauer See und die vielen wassersportbegeisterten Besucher am und auf dem Zwenkauer See und damit sind wir sicher nicht alleine.

 

Wer alles noch einmal genau nachlesen will, findet HIER die Details und wer es gar nicht erwarten kann auf den Zwenkauer See zu kommen, der kann ja eine entspannte Runde mit der MS „Santa Barbara“ drehen.